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Ein glückliches neues Jahr - ohne Verzicht

Der Verzicht ist nicht des Menschen liebste Wahl. Verbote gehören auch nicht dazu. Mit technischen Lösungen können wir uns der Herausforderung Energiewende stellen. Das neue Jahr wird uns in vielen Varianten auf neue Energie-Techniken und -Möglichkeiten verweisen - ohne dass wir uns aus der Komfortzone heraus bewegen müssen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein glückliches und energiereiches Jahr.

Mini-Raffinerie auf dem Dach der ETHZ produziert synthetischen Treibstoff aus Sonnenlicht und Luft
Mini-Raffinerie auf dem Dach der ETHZ produziert synthetischen Treibstoff aus Sonnenlicht und Luft

Viel Energie von der Gebäudehülle - auch für eMobility

Rund 37% des aktuellen Stromverbrauchs in der Schweiz wird von AKW's produziert. Der Rest kommt aus bestehenden Wasserkraftwerken. Aktuell besteht über das ganze Jahr betrachtet ein Exportüberschuss an Strom. Für die Winterzeit muss noch saisonal Strom importiert werden. Die Versorgungssicherheit liegt also alleine im Management der Stromüberproduktion. Für die Speicherung von Strom stehen uns verschiedene Techniken zur Verfügung. Man muss sie wollen und umsetzen! PowerToGas, Wasserstoff um zwei mögliche Langzeitspeichersysteme zu erwähnen.

 

Der Solarexperte Christophe Ballif von der ETH Lausanne sagt, dass die Schweizer Gebäude, also Dächer und Fassaden, für die Fotovoltaik ausreichten, um zusammen mit der Wasserkraft genug Energie für die Schweiz zu erzeugen. Im Moment stehen aber erst auf drei Prozent unserer Dächer Fotovoltaikanlagen. Doch die Zukunft ist gemäss dem Solarforscher sonnig. Er hat farbige Solarzellen entwickelt, so dass Fassaden und auch denkmalgeschützte Häuser mit Solarmodulen in Terracotta oder Weiss gestaltet werden können. 

Batterieelektrische Autos - seid ihr von Sinnen?

Der Lobbyist träumt davon, alle Benzin-/Dieselautos durch BEV-Autos (Battery Electric Vehicle) zu ersetzen. Diese Träumer wissen wirklich nicht woher der Strom für die millionen von Autos  kommt und wie er verteilt werden muss. Nebst der ungenügenden Netz- & Stromverteilungs-Infrastruktur liegt auch die Rohstoffbilanz für BEV im Argen. Wenn alle Auto mit bis 2000 kg Lithium-Batterien herumfahren, werden nebst der Effizienz noch weitere zusätzliche Probleme geschaffen. Die Zukunft liegt bei einem FCEV (Fuel Cell Electric Vehicle) - einem Brennstoffzellen/H2-Auto.

Haben die Stromverteiler bereits verstanden, dass sie die zukünftigen Tankstellenbesitzer sein werden?

Hyundai ix35 FCEV - und 4 weitere Hersteller/Modelle (KIA, Toyota, Mercedes, Honda)
Hyundai ix35 FCEV - und 4 weitere Hersteller/Modelle (KIA, Toyota, Mercedes, Honda)

Ein Wasserstoffauto ist eigentlich ein Elektroauto, weil der Wasserstoff für die Stromerzeugung im Fahrzeug genutzt wird. Kritiker bemängeln, dass die Herstellung von Wasserstoff zu viel Energie verschlinge. Da widerspricht der Empa-Antriebsexperte Christian Bach. "Ein Brennstoffzellenauto benötige zwar über alles betrachtet knapp dreimal mehr Strom als ein E-Mobil. Effizienz sei in der «fossilen Welt» wichtig, verliere in der «erneuerbaren Welt» aber an Bedeutung"

Wie bekannt produziert man nach Sonnengang und Jahreszeit einen massiven Überschuss an Energie  -  Zeiten, an denen zu viel oder zu wenig Strom erzeugt wird. Eine erstrangige Forderung ist die Energiepeicherung. Der überschüssige Strom kann für die Wasserstoffproduktion verwendet und verlustfrei auf Zeit gelagert werden. «Konkret bedeutet es, dass der Zeitpunkt der Stromentnahme in Zukunft wichtiger wird als die Wirkungsgrade der Systeme und Fahrzeuge», sagt Christian Bach. «Die Effizienz des Energiesystems nimmt zu, obwohl ineffizientere Systeme eingesetzt werden».

Ausschlaggebend für den Durchbruch erneuerbarer Energien wird die Speicherung sein. Andreas Züttel von der ETH Lausanne hat ein System entwickelt, welches das Speichern und Verdichten von Wasserstoff in einem Schritt ermöglicht. Dabei nimmt ein Metallhydrid den Wasserstoff auf wie ein Schwamm. So entstehen Mini-Wasserstoff-Tankstellen, die an jedem Haus installiert werden können. Mini-Tankstellen funktionieren im Gegensatz zu grossen Wasserstoff-Tankstellen ohne Hochdruck und damit ohne Lärm und Vibrationen. Die Technik funktioniert, die Wirtschaftlichkeit wird sich noch zeigen. 

Effizienz ist in der «fossilen Welt» wichtig, verliert in der «erneuerbaren Welt» aber an Bedeutung!

Werkfoto Siemens eines 2,4GW Electrolyseur für Wasserstoffproduktion (Regelenergie Stromnetz)
Werkfoto Siemens eines 2,4GW Electrolyseur für Wasserstoffproduktion (Regelenergie Stromnetz)

Auf den verantwortlichen Etagen der EVU's muss das Umdenken gefördert werden  -  so auch bei der Regelenergie. Vor rund 2 Jahren wurde von Swissgrid ein 2 GW Heizkörpers (Verheizen von Strom) zur Regelung des Stromnetzes (Vernichtung von Überschussstrom) installiert. Es gibt heute nachhaltige Lösungen!

Nachhaltige Energiespeicherung

Die Automobilindustrie, die Haustechnik aber auch der Energieversorger muss Umdenken. Unsere Vision ist die "Energiekonserve" - eine Kartusche in verschiedenen Grössen welche im Einkaufszentrum nebst Gemüse, Putzmittel und Kosmetika eingekauft wird. Die grossen Energieproduktionsfirmen an der Nordsee (Windkraft) oder am Äquator (Sonne) produzieren diese standardisierten Energiekonserven als Ergänzung zu unserer eigenen H2-Anlage. Diese Energiekonserven werden polyvalent zum Heizen und Warmwasser, zum Autofahren, für Stromproduktion in Haushalt und Gewerbe nach Bedarf ins "Energiesystem eingesetzt".

Vielen Lesern ist die Kartusche für die eigene Sprudelwasser-Produktion schon bekannt.

alpha 2.0 - das FCeBike
alpha 2.0 - das FCeBike

Der in Frankreich bekannte Hersteller von FC-Stacks, die PRAGMA INDUSTRIES hat ein erstes Wasserstoff-Velo entwickelt. 

Der Hydridspeicher in diversen Grössen, von 30 Liter H2 (450g inkl. Kartusche) bis 10000 Liter H2 (115kg).

 

Ein Bike erzielt mit einer Kleinkartusche von 30 Liter eine Reichweite von über 150km, ein PKW (FCEV) verbraucht auf 100 km rund 1 kg Wasserstoff. Mit 5 und mehr Kartuschen wird ein akzeptabler Aktionsradius erzielt. Die Reserve kann selbst bestimmt werden und ist leicht, sehr leicht.


Download Spezifikationsunterlagen für H2-Anlage GenSet 25kW und 100 kW:

Name/Vorname und eMail ausfüllen und absenden. Download Spezifikationen GenSet steht sofort zur Verfügung.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Zusammen mit Partnern bauen wir die schönsten unsichtbaren BIPV-Anlagen - auf Dach & Fassade

Damit die Energiewende funktioniert müssen auf allen Ebenen Veränderungen geschaffen werden. Dass der Wasserstoffkreislauf zum Laufen kommt, sind an der Gebäudehülle Solarstrom-Generatoren zu installieren. Diese produzieren mit überschüssigem Strom den lokalen Wasserstoff. Dieser kann ohne Verlust auch auf die nächste Nacht - auf den nächsten Winter zum Heizen und Verstromen gespeichert werden. Das Verfahren ist seit dem 19. Jahrhundert bekannt [William Robert Grove (1811-1896)] und die Technik wird von verschiedenen Herstellern bereitgestellt.

Partner für eine Energiewende ohne Verzicht:

Ohne Verzicht - wir wünschen Ihnen ein glückliches, gesundes und ernergiereiches 2020 - Ihr GSK-Team