MuKEn kommt

GEAK ist für den aufgeklärten Hausbesitzer eine dienliche Vorgehensweise wie er seine Liegenschaft energetisch auf den aktuellen Stand der Technik bringen kann. Als Resultat bringt der Gebäudeenergie-Ausweis einen standardisierten Vergleich zu anderen Liegenschaften. Für Bauherren kommt ab 2020 der Vollzug der neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) zur Anwendung. Die ersten Kantone haben MuKEn bereits eingeführt und belegen, dass die im Gebäude investierte Energie viel effizienter genutzt wird. Aktuelle Technologien wie Wärmepumpen  oder Photovoltaik-Anlagen sind marktreif.

> Übersicht MuKEn in den Kantonen

Wo, Was, Wie

In den meisten Kantonen ist Gebäudehülle-Isolation und Heizungsersatz der Schwerpunkt der MuKEn. Beim Ersatz des Wärmeerzeugers ist ein Anteil von 10% mit erneuerbarer Energie vorgeschrieben.

StromZiegel an der Fassade bringen den Fünfer und das Weggli für die Umsetzung MuKEn. So wird ihre Gebäudehülle zum Energiekraftwerk und liefert Strom für Warmwasser, Heizung, Haushalt und eMobilität. Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantone fördert Ihr Projekt indirekt durch einmalige Zahlungen. Zudem zahlen einzelne Gemeinden bis zu CHF 400 pro m2 BIPV-Fassade mit StromZiegeln.

 


MuKEn Kurz erklärt

Gemäss Bundesverfassung sind die Kantone für den Erlass von Vorschriften im Gebäudebereich zuständig. Damit diese Vorschriften schweizweit möglichst einheitlich sind, erarbeitete die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) seit 1992 Mustervorschriften. Sie bilden den von den Kantonen getragenen gemeinsamen Nenner. Die EnDK empfiehlt den Kantonen, dieses Gesamtpaket energierechtlicher Vorschriften im Gebäudebereich bestmöglich zu übernehmen.