Freisteckbare PVA auf Terasse
Freisteckbare PVA auf Terasse

Steckbare Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) – auch Plug-&-Play genannt – dürfen bis 600 Watt betrieben werden.

Nachstehende Bedingungen müssen erfüllt werden: Pro Bezügerleitung dürfen steckerfertige mobile PV-Anlagen bis zu einer ACseitigen Nennleistung von gesamthaft maximal 600 W an freizügigen 230-V-Aussensteckdosen – typisch Balkon oder Dachterrasse – eingesteckt sein. Diese AC-Leistung darf in keinem Moment überschritten werden. Für die PV-Anlage muss eine Konformitätserklärung mit der Aufführung aller relevanten Normen gemäss Art. 6 NEV über das gesamte Erzeugnis vorhanden sein. Weiter ist zwingend entweder eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (PRCD, Typ B, 30 mA) im Netzkabel oder im Netzstecker auf der AC-Seite des Erzeugnisses vorhanden oder es ist eine allstromsensitive Fehlerstromeinheit (RCMU) im Wechselrichter-Netzschnittstelle nachweislich eingebaut. PV-Modul, WR, evtl. Batteriemodul und Netzschnittstelle müssen dabei örtlich eine Einheit bilden, um zusammen mit dem Netzanschlusskabel mit Stecker (SEV1011) und PRCD als frei steckbares Erzeugnis im Sinne der NEV gelten zu können. Die frei steckbare PV-Anlage ist durch den Nutzer dem Netzbetreiber vor Betriebsaufnahme schriftlich zu melden.

 

Die Post bringts - die Post holts! Natürlich mit der neuen Motorroller-Generation - einem Elektro-Motorrad. In 10 Jahren fahren wir mit einem Anteil von rund 20% mit eMobils zur Arbeit, zum Einkaufen und in den Wochenendausflug. Und das ist gut so, denn eMobils brauchen nur etwa 20% der Primärenergie gegenüber Verbrennungsmotoren.

 

Der Stromverbrauch wird steigen und der Atomstrom wird versiegen. Wir brauchen folglich dezentrale Stromproduktionsanlagen. Sie helfen mit, genügend Strom für unsere Bevölkerung bereit zu stellen. Studien besagen, dass rund die Hälfte des Stromverbrauchs bei konsequentem Einsatz mit Solarstrom-Generatoren (PV-Anlagen) produziert werden kann.

 

Photovoltaik hat in den letzten Jahren einen technologischen Quantensprung erfahren. Das macht sich speziell beim Preis-/Leistungsverhältnis bemerkbar. Kostete 2003 ein installiertes kWp auf dem Dach über 8'000 Franken, so ist die Investition heute bei ca. CHF 2500. Mit anderen Worten: Der Solarstrom-Generator auf dem Dach produziert die kWh günstiger als die Lieferung vom Elektrizitätswerk.

Ein Einfamilienhaus mit einer Dachfläche von 100m2 produziert heute rund 10'000 kWh pro Jahr - also doppelt soviel was ein durchschnittlicher Haushalt heute an Strom verbraucht. Die neue Dünnfilm-Technologie hat markante Fortschritte gemacht. So kann heute auch bei Nebel oder Regen, auf Norddächern und Fassaden effektiv Strom produziert werden.

 

Das weit aus grössere Problem ist nach wie vor die Speicherung des Stromes. Der zu Unzeiten im Überfluss produzierte Strom kann in der Schweiz ohne grossen Aufwand in Speicherseen in Form von Wasser zwischengelagert werden. Neu ist auch die "Methanisierung" von überschüssigem Solarstrom. Hierfür liegt in der Schweiz eines der grössten Energielager bereit. Natürlich wird mit solchen Massnahmen der Gesamtwirkungsgrad nicht verbessert - aber man macht etwas sinnvolles mit dem gratis Solarstrom.

 

Weitere Vorteile bei der dezentralen Stromproduktion von PV-Anlagen sind:

  • Mittagsstromspitze wird markant abgebaut
  • lokaler Strom mindert den Investitionsbedarf für das Netz
  • Stromzunahme für eMobility kann "vor Ort" produziert werden
  • neue Techniken für Energiespeicherung werden gefördert
  • Sensibilisierung und 2000-Watt-Gesellschaft wird beim Verbraucher erkennbar

 

Machen Sie mit und werden Sie aktives Mitglied bei der Genossenschaft Solarstrom Kraftwerke. Gestalten Sie zusammen mit MitbürgerInnen aus Ihrer Region die Energiewende.